Termessos, Olympos, Chimaira

Neue Reifen in Silifke

2. März 2026
Eigentlich hätten wir in den letzten Tagen auf Zypern noch neue Reifen aufziehen lassen wollen. Die alten sind einfach durch. Doch aus Krankheitsgründen hat das nicht geklappt.

Eigentlich will ich Markenware und Ganzjahresreifen. Doch nachdem wir das einen kompletten Tag lang erfolglos versucht haben, gebe ich mich mit türkischen Lassa-Sommerreifen zufrieden.

Wir schlafen eine Nacht neben der Reifenwerkstatt. Am nächsten Morgen bekommt Bulli dann neue Schuhe:

Anschließend muss bei einer anderen Werkstatt noch die Spur eingestellt werden, weil die Vorderräder nicht ganz parallel stehen:

Roadtrip nach Antalya

3. -. 5. März
Anschließend fahren wir die türkische Südküste entlang, um Kap Anamur herum nach Antalya. Mit langen Pausen an schönen Stellplätzen am Meer, auf einer beeindruckenden Küstenstraße, die sich meist schmal und verschlungen das Küstengebirge entlang windet, um dann für ein paar Dutzend Kilometer vierspurig als Quasi-Autobahn durch in den Fels gesprengte Tunnel und über teure Brücken zu laufen.

die geschwindigkeitsregeln sind wirklich seltsam. auf vielen abschnitten sind je nach autotyp sind unterschiedliche höchstgeschwindigkeiten erlaubt.
500 m vor baustellen darf man manchmal von 50 auf 70km/h beschleunigen, um 50m vorher wieder vom gas runter auf 30km/h zu müssen. dann gibt es schilder, die auf viele kurven hinweisen und darüber ein schild, daß man 70 fahren darf.
in einer linkskurve sehen wir auch prompt einen laster, der sich in ihr kurz vorher auf die seite gelegt hat. es ist wohl niemandem etwas passiert, denn der fahrer krabbelt grade wieder ins fahrerhaus, vielleicht um etwas zu holen. und netterweise hat sich der truck auch so in den graben gelegt, daß er niemanden blockiert.


Das warme Klima hier erlaubt in Treibhäusern den Anbau von Bananen. Hier können wir sie also als Obst der Region und der Saison ohne schlechtes Gewissen genießen. Im Hintergrund ragen über 3.000 Meter hohe schneebedekte Berge auf.

Zwischendrin bekomme ich die Ehre eine Schildkröte von der Straße zu retten:

Und in Gazipasa bekommen wir einen Sonnenuntergang, wie aus dem Bilderbuch:

antalya

5. & 6. märz 2026
beobachtungsschniepsel:

  • in dieser gegend sehen ältere menschen irgendwie alle gleich aus.
    frauen tragen diese weiten pluderhosen, meist in kleinteiligen blümchenmustern, dazu einen
    pullover und eine lange strickweste oder -jacke. auch männer ab ca. 60 jahre sehen sich meistens ähnlich. und auffällig viele haben hüft- oder knieprobleme. das sehe ich am gangbild.
  • wir lassen auch bulli waschen für 14.-€. er hat bei der überfahrt am offenen oberdeck gestanden, hat die ganze gischt abbekommen und ist ganz überzogen mit salz. dazu bekommen wir noch einen kaffee und die beiden jungs, die sich um ihn kümmern, putzen und polieren in aller gründlichkeit. michel muß sie daran hindern, auch noch die reifen zu reinigen, weil wir die sowieso austauschen lassen wollen. hinterher leuchtet unser gefährt wieder.
  • es ist ja grade ramadan. es ist in etlichen orten üblich, zu beginn von iftar, dem fastenbrechen, einen kanonenschlag oder böller abzuschießen, daß alle wissen, daß sie jetzt essen dürfen.
  • beim ersten mal kriegen wir noch einen schreck. nach den erfahrungen in hebron bedeuten schußgeräusche, egal womit nichts gutes. aber wir gewöhnen uns daran.
  • ansonsten bekommen wir vom ramadan erstaunlich wenig mit. das ist bestimmt in ländlichen gebieten im inneren anatoliens anders. aber hier spürt man vom fastnmonat weniger, als in einem türkischen stadteil einer deutschen großstadt.

michel hat für antalya im vorwege kostenpflichtige parkplätze ausfindig gemacht.
aber den einen finden
wir nicht und der andere am hafen will zu viel geld haben.
aber außerhalb der touristenzone gibt es in den kleinen straßen viele plätze
zwischen den wohnhäusern und dort kommen wir auf einem für 3.-€ pro tag unter. selbstverständlich können wir über nacht bleiben und der begrüßungstee fehlt auch nicht.

wir laufen gleich los in die altstadt. die touri-info ist das erste ziel und eine enttäuschung, wie so häufig. die frau dort spricht kaum englisch. es gibt keine stadtpläne. und wandertouren rund um antalya kennt sie auch nicht. sie hat nur ein paar allgemeine broschüren über bootstouren, jeep-safaries und sonstige reklame.
die altstadt lockt. noch ist keine saison, und es ist recht still. trotzdem werden wir in den hauptgassen alle 10 meter angekobert. restaurants, souvenir-shops,
bars und teppichgeschäfte reihen sich aneinander. ein ‚irischer pub‘ sieht spannend aus. aber wir haben noch nicht mal die letzten stufen zur terrasse genommen, wird uns auch schon ein tisch zugewiesen und aufdringlich gefragt, was wir trinken möchten. das läßt uns auf dem absatz kehrt machen.
die hamami, von denen wir so gern eines besucht hätten, sind alle überteuert. und der waschsalon, der im reisebuch erwähnt wird, existiert nicht mehr.
so laufen wir noch ein bischen durch die gegend, und ändern unsere pläne wieder. angesichts des tollen parkplatzes hatten wir spontan noch einen weiteren tag aufenthalt in erwägung gezogen. aber jetzt gibt es für uns eigentlich keinen grund mehr länger zu bleiben.

das hadrianstor ist spannend:

ja, es ist der selbe römische kaiser hadrian, der denn wall zwischen england und schottland hat bauen lassen, der noch heute die englisch-schottische-grenze bildet.
wir werden auf unserer tour noch so manchem hadrains-tor begegnen. jede bessere antike stadt hatte eines.

wir gönnen uns ein essen in einem restaurant in der fußgängerzone außerhalb der altstadt. eigentlich ist es eher ein imbiss für einheimische. der gastraum ist funktional eingerichtet, die portionen sind großzügig und günstig, auf jedem tisch steht eine plastikbox mit frischem brot zur selbstbedienung, so viel man will, und ein teller mit frischen, scharfen paprika steht auch bereit. an den nebentischen essen die eineimischen aus großen schüsseln einfache suppen. hier fühlen wir uns wohler als in der altstadt.
auf dem rückweg zum bulli kommen wir an einem geschäft vorbei, das nicht nur cds und filme auf vhs-kassetten verkauft, sondern tatsächlich auch ein großes sortiement an musikkassetten im schaufenster zum verkauf anbietet. geboten wird musik von pink floyd, the who und türkischen interpreten. ein paar häuser weiter gibt es einen laden, der saz verkauft. eine saz ist ein türkisches saiteninstrument, ähnlich einer laute. darin sitzen ein paar männer und machen musik. eine trommel und ein elektrisches klavier ist dabei und natürlich ein saz-spieler. ich war leider zu feige zu fragen, ob ich sie fotographieren darf.
am nächsten morgen machen wir uns wieder auf den weg und fahren weiter.

Termessos

6. März 2026
An der türkischen Südküste gibt es mehr antike Ruinenstädte, als man in zehn Urlauben besichtigen könnte. Wir entscheiden uns für Termessos, weil es gleichzeitig eine nette Bergwanderung ist. Termessos war eine lykische Stadt, gehörte also im weiteren Sinne zur antiken griechischen Welt, hatte ihre Blütezeit aber in den Jahrunderten um das Jahr Null unter römischer Oberherrschaft.

Etwa ein Dutzend Kilometer hinter der Stadtgrenze Antalyas beginnt das Sträßlein nach Termessos sich ins Gebirge hochzuschrauben. Und ab dem Parkplatz beginnt die etwa 3 Stunden dauernde Besichtigungs-Bergwanderung. Die Stadt galt als uneinnehmbar. Das glauben wir gerne. Aber wovon die hier gelebt haben, verstehen wir nicht so ganz.

Die Besichtigung

s-Bergwanderung macht wirklich Spaß. Gerade weil es unübersichtlich ist und die Natur sich vieles zurück geholt hat. Mal fühle ich mich wie Indiana Jones (weil ich mich durch Buschwerk arbeite und über Felsen klettere, um zu einer abgelegenen Ruine zu kommen), mal wie in Ankor Wat (weil manche Ruine malerisch überwuchert ist) und mal wie Machu Picchu (wegen der überwältigenden Lage in den Bergen).

Das Gymnasion kurz oberhalb der Stadtmauer.
Das Theater liegt wirklich kolossal in dieser Bergwelt!
Der Zeus-Tempel ist nur mit Kraxelei zu erreichen. Eine Machete hätte geholfen.

ich fühle mich nicht wohl. irgendwie klapprig und schlapp. trotzdem versuche ich mit zu halten. aber irgendwann kann ich nicht mehr und freue mich, daß michel bereit ist, wieder zum bulli zurück zu gehen.
ich hoffe, ich kriege nicht die probleme, die er in den letzten tagen auf zypern hatte.
wir fahren weiter nach
cirali, wo ich hoffe, mich erholen zu können.

strandtage in olympos

7.-11. märz 2026
letztes mal – oje, wie oft schreiben wir in unseren erzählungen ‚letztes mal‘? – hatten wir olympos schon besucht.
dies mal wollen wir ein bischen länger bleiben und wandern. wobei wir den strand und unseren stellplatz in wunderbarer erinnerung haben.
die hotels, lodges und pensionen am weg zum ort hinunter sind noch alle im winterschlaf. einsam stehen die zitronen-und orangenbäume in den gärten, sie sind alle noch nicht abgeerntet. nur in und wieder steht schon ein auto vor einer tür und deutet auf einen menschen, der vielleicht schon die spuren des winters beseitigt.

wir kommen von der anderen seite ins dorf und sehen, daß man mittlerweile eine brücke gebaut hat. der fluß hat eine steinerne böschung bekommen und wir brauchen uns nicht durch den fluß über eine furt zu wagen, sondern können trockenen fußes an den strand fahren.
wir finden eine lauschige ecke vor dem strand. dort stehen auch schon ein paar pkw. es gibt ein schild, daß es verboten ist auf den strand zu fahren. die karettschildkröten legen von juni bis august hier ihre eier ab. das schild liegt zwar auf dem boden, aber wir wollen niemanden ärgern und halten uns trotzdem daran. sich direkt vor das strand-cafe zu stellen, ist auch nicht grad nett. auch wenn es die einheimischen tun, und es noch nicht geöffnet hat.

es ist noch recht früh am tag. wir machen es uns am strand auf der decke gemütlich. bei der suche nach ihr finde ich die seit zypern vermißten wandersocken. und ich dachte schon, sie sind im waschsalon in nikosia liegen geblieben. aber sie hatten sich hinter unseren klamottekisten versteckt.

die sonne ist schon heiß und wir sind über den leichten windhauch froh.
michel macht eine erkundungsrunde den strand entlang. aber ich bleibe nicht lange allein. ganz still, aber bestimmt kommt eine tigerkatze an mich herangeschlichen und ich bemerke sie erst, als sie sich hinter mich im schatten an meinen rücken kuschelt.
irgendwann kommt sie auf den schoß, schnurrt, läßt sich streicheln und verschwindet erst, als andere menschen auftauchen, von denen sie sich etwas zu essen erhofft. die sonne verschwindet früh hinter den bergen
.

abends stellt sich ein pkw neben uns, und wir sehen zwei jungs, die sich zum schlafen im kofferraum vorbereiten.
das könnt ich ja nicht mehr. es wäre mir zu unbequem, zu viel improvisation, zu spartanisch. ich möchte nicht mehr aufs portapotti oder warmes wasser für die katzenwäsche verzichten.
die beiden kommen aus leipzig, wollen ein paar tage wandern und lassen sich gern auf ein gemeinsames frühstück am strand ein.

natürlich kommt der tiger in der hoffnung auf futter dazu, und ich habe meine freude daran, wie lieb lorenz und raffi mit ihm umgehen.

abends machen wir einen spaziergang nach olympos hinein.
wir verstehen es nicht ganz: tagsüber kostet der eintritt irrwitzige 10.-€. aber um 17.00h machen die angestellten feierabend, und man kommt ohne zu bezahlen auf das gelände.

nach termessos ist diese antike stadt enttäuschend. alles ist sehr schmuck aufgearbeitet, die wege sind bequem und man kann alles nacheinander abgehen. es gibt alles, was eine antike stadt braucht: steinerne sarkophage, ein gymnasium, die akropolis, ein theater, ein bad, tempel. nicht überraschend, da an einem fluß gelegen, auch eine mühle, wohnhäuser. eines davon mit resten von mosaiken. aber ausnahmsweise kein hadrianstor.
man geht hindurch und denkt nicht mehr als: aha….sehr schön.

während ich koche, ist draußen richtig was los. im gebüsch nebenan raschelt und kruschelt es: eine schildkröte kommt vorbei und nascht ein paar blätter und anderntags ein für diese jahreszeit unfassbar dicker igel, der das ganze katzenfutter wegfrißt, das auf dem boden liegt:

Insgesamt verbringen wir dreieinhalbTage damit am Strand rumzulungern.

Wanderung nach Chimaira

10. März 2026
An unserem vorletzten Tag in Olympos unterbrechen wir unsere Faulenzerei am Strand für eine Wanderung zu den „Ewigen Flammen“ von Chimaira. Zunächst geht eine Stunde lang durch Cirali, das ist ein lang gezogener größtenteils improvisierter Touristenort für Individualreisende und Rucksacktouristen, der den größten Teil der Strandbucht einnimmt, an deren südlichen Ende wir stehen. Dass hier keine großen Hotelressorts stehen, liegt daran, dass hier eigentlich außer Orangenbäumen und Wald gar nichts stehen dürfte. Die gesamte Bucht befindet sich im Olympos-Nationalpark. Daher rührt auch der provisorische Charme des Ganzen. Da alle Häuser illegal unter dem Damoklesschwert des Abrißbaggers stehen, gibt es keine allzu großen Investitionen.

Blick in einen verwunschenen Garten, der ein wenig weiter weg von Strand liegt.

Am Ende der Bucht geht es dann landeinwärts den Berghang hoch zu den „Ewigen Flammen“ von Chimaira. Chemisch betrachtet ist es ein Erdgasgemisch, das hier aus den Felsspalten austritt, welches sich beim Kontakt mit Luft selbst entzündet. Die Flammen lodern schon seit der Antike und müssen damals deutlich größer gewesen sein. Heute reicht es noch für normale Lagerfeuergröße.

In archaischer Zeit soll hier die legendäre Chimäre gelebt haben. Ein feuerspeiendes Ungeheuer mit einem Löwenkopf, einem Ziegenleib und einer Schlange als Schwanz. Der griechische Held Bellerophon ist dann auf dem fliegenden Pferd Pegasos gekommen und hat es getötet.

Der „Nachmieter“ der Chimäre war dann der griechische Götterschmied Hephaistos, dem der unterhalb des Flammenfeldes liegende Tempel geweiht war:

Von Chimaira aus führt unser Weg weiter hoch auf den Bergrücken, von dem aus wir beim Picknick einen tollen Blick auf den lykischen Olymp genießen, welchen die Türken heute Tahtali Dagi nennen.

Der Abstieg auf der Rückseite des Bergkammes führt dann durch spektakuläre Natur. Sogar fast ein bisschen zu spektakulär! Dreimal müssen wir den im Talgrund fließenden Bach überqueren. Im Sommer ist er ausgetrocknet. Im Frühling keineswegs!

Die erste Überquerung gelingt uns auf einer natürlichen Brücke umgefallender Bäume. Die zweite barfuß watend. Bei der dritten Überquerung sind der Bach so tief und die Strömung so stark, dass wir die Wanderstiefel anlassen müssen. Wir kommen heil hinüber, aber die letzte Stunde nach Hause laufen wir in nassen Schuhen.

Die ersten beiden Flußquerungen, von der dritten gibt es leider keine Bilder:

Unser Reiseführer ist über 10 Jahre alt. Der darin beschriebene Pfad für die letzten Kilometer des Rückwegs ist leider nicht auffindbar. Also tapern wir auf der Asphaltstraße nach Hause.

Nachrichten aus Hebron

Issa und YAS sind stabil. Über Purim gab es die an jüdischen Feiertagen üblichen verstärkten Angriffe und Belästigungen durch Siedler.

Mit dem Beginn des israelisch-amerikanischen Krieges gegen den Iran, gab es in Hebron eine Ausgangssperre für alle Palästinenser. Und die Regierung tut alles, um die Ausweitung der Siedlungen zu beschleunigen. Issa erzählt davon in seinem Videopodcast, das er ab jetzt monatlich zusammen mit Friends of Hebron von seiner Terrasse senden will:

Unser Freund D. der mit dem „Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee (DMFK)“ in Israel und Palästina war, und auch eine Woche in Issas Haus in Hebron verbracht hatte, ist nach Beginn des israelisch-amerikanischen Krieges gegen den Iran, sicher über Jordanien nach Deutschland ausgereist. Er hat sich zusammen mit den Leuten von EAPPI evakuiert.

Über die Erlebnisse des Mannes einer Mitevakuierten schrieb er: „Von C., EAPPI aus Schweden bekam ich leider noch Übles mit: Ihr Mann wollte sie für eine Woche besuchen und wurde stattdessen bei der Einreise abgewiesen. Aber nicht nur das: Er wurde stundenlang befragt, er musste sich nackt ausziehen, kam eine Weile in eine Dunkelzelle, kein Essen, kein Trinken, ihm wurde ins Gesicht gespuckt, die Botschaft wurde belogen (er sei im Duty-Free shoppen und werde gut versorgt). Um ihn herum wurden Menschen offenbar auch geschlagen, denn als er eine Wunde versorgen wollte, kam die Wache und schrie, dass er nicht helfen solle. Dieser Ehemann hat internat. Erfahrung und wurde schon in einem ostafrik. Land festgenommen, aber so etwas hatte er noch nicht erlebt. Das alles auf der Basis falscher Vorwürfe gegen das EAPPI-Programm, da seine Frau schon als Mitglied identifiziert worden war („Was, Menschenrechte? EAPPI befürwortet Gewalt. EAPPI ist gegen Israel etc.“).“

Das „Ecumenial Accompaniement Programm in Palestine and Israel (EAPPI)“, wurde von den Quäkern gegründet. – Ja genau jene Quäker, die als Erste in den USA die Sklaverei abgeschaft, im Vereinigten Königreich für Frauenwahlrecht gekämpft, während des Holocaust so mehr Juden als jede andere Religionsgemeinschaft gerettet, und nach dem 2. Weltkrieg die Deutsche Bevölkerung mit CARE-Paketen versorgt haben! Historisch standen diejenigen, welche die Quäker als Feindbild hatten, eigentlich immer auf der ethisch falschen Seite. – Inzwischen sind übrigens so gut wie alle Kirchen mit bei EAPPI dabei. In Deutschland sowohl die Katholiken, als auch die Protestanten.