Weiter geht’s Richtung Türkei

so. 7. – mo. 8.9.25

die nacht an einem dorffriedhof kurz vor prag ist tiefenentspannt.
weiter gehts über einen zipfel österreich nach ungarn.

und plötzlich brennt vor uns auf einem pickup die offen liegende ladung. blinken, dem fahrer wilde handzeichen geben, mit rechts ran fahren und sich den feuerlöscher schnappen sind eins.
moti, du hattest recht, wir brauchen einen neuen. irgendwie hatte ich deine worte im abschiedsgewusel nicht recht mitgeschnitten, daß der nicht mehr funktioniert. zum glück hält noch ein weiterer autofahrer, der helfen kann.

Der Pritschenwagen mit der brennenden Ladung war noch am Samstag in Deutschland. Und was ich dabei nicht verstehe, ist, warum vor uns etwa ein Dutzend Autos das mit der brennenden Ladung überholt haben, ohne Bescheid zu geben. – Die spinnen, die Menschen!

irgendwann tauschen wir an einer tanke den fahrersitz und michel übernimmt wieder das steuer und kurz danach werden wir von der polizei angehalten. wie bitte?????
na super, er hat den polizisten an der tanke beim abfahren die vorfahrt genommen. papiere herzeigen, alkoholtest, strafzettel über 100.-€, sofort zu zahlen.

nun ja, wir laufen uns, was kontrollen betrifft, für die weiteren zu besuchenden länder schon mal warm.

der schlafplatz der nächsten etappe heißt komarom kurz vor budapest. ich hatte mich kulinarisch auf langosch gefreut, aber es gibt nur pizza-, döner- und hamburger-buden. ulkigerweise auch erstaunlich viele bäckereien mit vielen kunden und regalen voller brot, brötchen und teilchen. und das an einem sonntagabend.
in einem imbiss mit größerer speisekarte wählt michel einen hamburger mit pommes und ich suche mit etwas aus, was ich nicht lesen kann, aber schöne lange worte hat. es gibt für mich frittiertes huhn mit käse gefüllt und reis dazu. ich bin doch nicht auf reisen und esse dann das, was ich auch zu hause bekommen kann!

die nacht ist schwierig. wir können vor hitze nicht schlafen. war es bei prag schon abends und morgens richtig herbstlich, ist hier der sommer noch voll in gange.
und kaum sind wir gestartet, knallt der keilriemen durch und michel und ich liegen an der nächsten tankstelle mal wieder unter dem bulli und reparieren.
keine sorge, beim reparatur-zubehör liegen noch vier weitere keilriemen. gleich vorne griffparat.

Den Keilriemen wechseln wir in unter einer halben Stunde, wenn wir in Übung sind. Derzeit brauchen wir etwas länger.

In Ungarn fällt mir auf, dass das Land deutlich ärmlicher wirkt, als wir das aus Deutschland, Tschechien und Österreich gewohnt waren. Autokratien sind für die Wirtschaft und die normalen Menschen nun mal schlecht. – Dafür gibt es im Großraum Budapest auffällig viele große, teure, schwarze Autos mit grünen Kennzeichen (also nicht den normalen weißen). Das scheinen Oligarchenautos zu sein. Zumindest benehmen sie sich durchweg so, als ob die Verkehrsregeln für sie nicht gelten. Ein Porsche mit so einem Kennzeichen beschließt inmitten einer Baustelle, an der der Verkehr rechts und links vorbei geleitet wird, die Fahrbahn zu wechseln. Er schert aus, fährt quer über die abgesperrte Baustelle und drängelt sich vor dem Wagen vor mir in unsere Spur. Der Wagen vor mir muss eine Vollbremsung machen. Ich auch und komme kurzzeitig komplett zum stehen. Vermutlich der Beginn eines neuen Staus. Aber der Herr Oligarch hat mit seinem Porsche etwas Zeit gespart.

und dann kommen wir an die erste richtige ernst zu nehmende grenze. mit herzeigen vom reisepass und anschließendem stempel darin.

guten tag, serbien, schön dich zu sehen.

achja: jekyll und hurz sind natürlich auch wieder mit dabei und hocken vorne vor dem beifahrersitz auf der ablage.

beobachtungsschnipsel:
– schon in ungarn nimmt die zahl der dicken pkws rapide zu. hochglanzpoliert und zu

80% weiß. manchmal mit grünen nummernschildern versehen, dann besonders dick und mit auffallend rüpeliger fahrweise.

Die Autobahntankstellen werden in Serbien großenteils von Gazprom betrieben und die Autobahnbrücken auf der Belgrader Ringautobahn tragen alle einen PowerChina-Schriftzug. Die serbische Regierung scheint sich eher in Richtung Russland und China zu orientieren, als zur EU.

Die Nacht von Montag auf Dienstag verbringen wir auf einer Autobahnraststätte bei Jagodina, fast auf halbem Weg zwischen Belgrad und Bulgarien.

….und wir sind unterwegs…..

do-fr 4.+5.9.25

heute sind irgendwie alle ein bischen neben sich.
wir packen die letzten sachen, räumen unser bett im wohnzimmer beiseite, so daß s. und e. mit den kindern auch dieses zimmer nutzen können.
gestern gab es noch mit den nachbarn ein abschiedsessen bei uns. j. und t. waren da, g. und j. auch.
wir hatten einen lustigen tisch, der abend wurde lang und die abschiedsknuddelei wollte kein ende nehmen.

danke für die lieben abschiedsgeschenke. besonders das spekulatiusmus hilft sehr, denn ich habe vergessen marmelade zu kaufen. und ohne die ist auch auf reisen kein richtiges frühstück.

ich fahre auch deshalb beruhigt, weil mir s. am montag noch ein handyfilmchen geschickt hat, auf dem sie hingebungsvoll unseren jack bürstet und streichelt und er guckt so lieb und zufrieden, daß ich erst mal heulen mußte und sich meine sorgen um ihn in sekunden in luft aufgelöst haben.

wie lieb, daß unsere nachbars-älteste noch vor die tür kam und eines der vielen abschiedsfotos machte. Danke frau w.

das letzte sabbathical ist sieben jahre her und ich merke tatsächlich, daß die zeit nicht an mir vorbei gegangen ist. ich fühle mich nicht mehr so topfit wir 2017. mein medikamententütchen, das ich mitnehme, ist ein bischen größer geworden. ich mache mir jetzt doch gedanken, daß ich dieses mal keine ersatzbrille dabei habe.
andererseits ist das packen eine ziemliche routinesache gewesen. in den fächern hat vieles seinen alten platz.
und ich merke, wie erstaunlich ich es finde, daß wir nach sieben jahren tatsächlich wieder losfahren, so wie wir es uns 2018 nach der unfreiwillig verfrühten heimreise vorgenommen haben.
was hätte in der zwischenzeit alles passieren können…. aber nein, wir sind wieder unterwegs und fühlen uns auf dem weg aus wedel rüber nach hamburg so ein bischen wie auf einer startrampe vor dem abflug.

die erste etappe führt uns nach oldenburg zu michels eltern.

mit gutem essen, netten plaudereien und – man will es ja nicht glauben – der organisation eines nötigen werkstattbesuchs für bulli.
auf dem weg fing der kleine beim gas geben an zu klötern … das war ein bischen besorgnis erregend.
eine arabisch geführte werkstatt hatte am nächsten tag wenigstens zeit sich das einmal an zu hören und diagnostizierte eine defekte motoraufhängung. damit würden wir auf jeden fall erst mal fahren können. nur kupplung und gas sollten mit großem zartgefühl betätigt werden. aber wenn wir erst mal auf der autobahn wären, würde das keine schwierigkeit darstellen.

einmal noch zum adac hineingschaut, unsere mitgliedschaft auf den neusten stand gebracht, noch zwei auslands-krankenversicherungen für uns abgeschlossen und d-kennzeichen-aufkleber gekauft, die in der türkei pflicht sein werden.

mittags ging es dann ein paar kilometer weiter zu c. und r. nach rostrup (bad zwischenahn), auch die beiden wollten verabschiedet sein. danke für das leckere essen, c. und fürs musizieren. habt beide ein gutes jahr, dir viel erfolg an der uni und dir, r. weiterhin viel spaß beim schwimmen und mit ‚unserem‘ mauvaise garcon….ich will euch vergnügt und munter wieder sehen.

letzte vorbereitungen – es wird ernst !!!!

jetzt ist es wieder soweit.
unsere 2. reise beginnt und das system für diesen reiseblog bleibt das selbe. michel schreibt in korrekter groß-klein-schreibung und ich in kursiv und nur klein. so sind unsere beiträge auseinander zu halten. und mir gebührt der erste richtige beitrag
.

die vorbereitungen laufen langsam an.
wir fahren wieder mit einem vw T4 mit festem hochdach und westfalia-ausbau, auch wieder in weiß. sozusagen die reinkarnation des vor sieben jahren gestohlenen vorgängers. nur das der jetzige weggefährte deutlich besser gesichert ist.
er bekommt wieder einen extra-stauraum hinten auf die anhängerkupplung, die womo-batterie ist neu. ich bekomme noch eine bescheinigung, daß ich auch in der türkei den kleinen fahren darf.

in unserem haus werden s. und e. mit ihren drei kindern aus syrien wohnen. sie sind nach vielem hin und her über bürgschaften und dem schleswig-holsteinischen landesaufnahmeprogramm endlich in deutschland angekommen.

wir sind extra noch ein paar wochen länger zu hause geblieben, um mit ihnen die ersten schritte in deutschland zu gehen. anmeldungen in schule, kindergarten, sprachunterricht, rathaus, krankenkasse. gemeinsam haben wir deutsch gelernt, sie in haus und garten eingewiesen und mit einem großen fest in der nachbarschaft eingeführt. g. und j. werden mit dem deutschunterricht weitermachen, zusätzlich zu den offiziellen kursen, j. und t. sind ansprechpartner/in für haus-und behördenangelegenheiten und c. hat ein auge auf unseren alten kater jack, der von ihnen hoffentlich gut versorgt wird.

am donnerstag nächster woche ist dann der große tag: wir fahren los. auf unser zweite große reise.

unsere erste station wird nächste woche oldenburg sein. michels eltern und c. wollen noch einmal besucht werden. und anschließend ab nach zypern. über ungarn, bulgarien, slowenien und die türkei.

Aktuell 3: Wir sind wieder Zuhause

Liebe Freunde, Verwandte und Bekannte,

wir sind wieder zuhause in unserem Reihenhäuschen in Wedel.

Es war eine lange Fahrt (mit einer Übernachtung im Autohofhotel in Feuchtwangen). Aber es ist gut, dass wir nicht geflogen sind. So war es wenigstens kein vollkommen plötzliches Zurückkommen.

Während der Fahrt waren wir beide viel still und haben an den Bulli und alle Sachen, die darin waren, gedacht.

Aber um es ganz klar zu sagen: Wir sind froh, dass wir diese Reise gemacht und all unsere Abenteuer erlebt zu haben.

Der Preis am Ende war hoch. Aber das war’s wert! Wir würden es wieder machen!

Toll war das Heimkommen. Unsere Haussitterin S… und ihre Familie haben uns in aller Eile das Haus zurecht gemacht. Das Bett ist gemacht, frische Handtücher sind im Bad.

Wir sind dann erstmal einkaufen gegangen. Unterwäsche, billige Schuhe, Waschzeug und Essen. Nachher kommt noch S… vorbei (nicht die Haussitterin, sondern ein guter sehr Freund) und bringt Bier mit.

Das Genauere zu den letzten Tagen unserer Reise liefern wir hier nach.

Jetzt kommen wir erstmal emotional an, arbeiten Papierkram und Verluste ab. Und dann genießen wir sehr bewußt die letzten 11 Wochen unseres Sabbathjahres.

Besten Gruß

Michel & bina

Aktuell Nr. 2): Heimreise mit Mietwagen

Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank an alle, die uns per SMS ihr Kraft und Mitgefühl schicken. Wir antworten meistens nicht, fühlen uns aber jedes Mal warm berührt, wenn wir eine SMS von einem/einer von euch lesen.

Der ADAC hat uns ein einfaches Hotel für die Nacht und einen Mietwagen für die Rückfahrt besorgt. Wir holen ihn gleich am Bahnhof ab, und dann geht es ab nach Hause.

Wir fühlen uns gerade irgendwie ganz leer. Bulli mit allem was darin war, war viel mehr für uns, als der materielle Wert. Jeckyll und Hurtz (unsere Stofftiere), all die kleinen Andenken, vom Stein unserer Pilgerei auf den Croik Patrick, über die beiden Ziegenschädel bis zum Dromedarzahn. Binas Bodhran (irische Trommel) mein Akkordeon, Bücher, die Kaffeekanne, Mitbringsel aus Betlehem, Hebron, Dijarbakir/Amed, die Rote Kefije (Arabertuch), das mir A… der Syrer, den wir über eine Bürgschaft nach Deutschland geholt haben, geschenkt hat, und und und… die gut eingelaufenen Wanderstiefel, das T-Shirt, das mir mal eine Klasse geschenkt hat…, der Rosenkranz meiner Großmutter… Und natürlich Bulli selbst, die „Wanderschnecke“ das „Beutelmobil“…, die „Cinderella“ und der „Dragontail“…

Aber wir sind heil und gesund, und haben eine Ahnung, was Menschen fühlen, die alles in Syrien zurückgelassen haben und mit leeren Händen und bangem Herzen an die deutsche Türe klopfen.

Und den Dieben wünschen wir gerade die Pest an den Hals!

Michel & bina

Pilgern auf den Bogenberg (Niederbayern)

Dienstag 29. August

und dann gehts endlich nach einem zwischenstop auf einem campingplatz, denn wir müssen unbedingt mal mit viel wasser und seife duschen, nach bayern und dann weiter nach albanien.

Wir sind am Montag bis kurz vor Regensburg gekommen. Am Dienstag geht es nach Bogen. Dort trage ich, wie fast jedes Jahr, eine Kerze auf den Bogenberg. Stelle sie oben in der Kirche bei der Mariensatue ab. Halte im stillen Gebet Zwiesprache mit der Maria. Lege ihr Rechenschaft für mein Handeln im vergangenen Jahr und meine Pläne für das kommende Jahr ab. Und anschließend trinke ich unterhalb der Kirche im Biergarten ein Weißbier und genieße die Aussicht.

Der Physiker in mir findet das Quatsch. Der Katholik in mir nicht! Beide sind sich einig, dass ich selten so sehr mit mir und der Welt im reinen bin, wie wenn ich Maria Rechenschaft abgelegt habe und im Biergarten mein Hefiges und die Aussicht genieße.

Auch mir ist die maria wichtig. Allerdings sieht mein zwiegespräch mit ihr anders aus.

Ich kläre mit ihr aktuelle anliegen, hole mir rat, zuspruch und trost. Aber der befreiende blick vom biergarten runter auf die donau und in die landschaft ist genau so ein genuß, wie das bier dazu.

Anschließend fahren wir durch Österreich und Slowenien einfach durch um kurz hinter der Kroatischen Grenze zu schlafen.

Braunkohle Tagebau: Ende Gelände!

Donnerstag bis Sonntag:

mit dem schönen gefühl, in einem der seltsamsten orte der welt gewesen zu sein, den ich immer schon mal sehen wollte fahren wir nach erkelenz zum klimacamp von ‚ende gelände‘ gegen den braunkohleabbau.

bestreiten die mahnwache an der garzweiler grube für 40 std. als versammlungsleiter und mit verschiedensten aktivisten (nein, ich beteilige mich jetzt nicht an dem anstrengenden gendersprech mit sternchen oder großem binnen-i, damit sich keiner benachteiligt fühlt) aus dem camp. lernen viele leute kennen, treffen aktivistenbekannte aus dem wendland und haben eine gute zeit.

Auf der Mahnwache am Tagebau. (Von einem Polizisten photographiert!)

Ich fühle mich bei Ende Gelände sofort zu Hause. Nicht nur, weil ich einige alte Weggefährten aus der Anti-Atom-Bewegung wiedertreffe. Sondern auch, weil mir die Strukturen, Aktionskonzepte weitgehend aus den Castor-Blockaden bekannt sind. Es gibt einen klaren Aktionsrahmen, der Zivilen Ungehorsam ein- aber Sachbeschädigung und jeglichen Angriff auf Menschen ausschließt.

Auch die Diskussionen sind ähnlich. Die RWE-Mitarbeiter sehen vor allem ihren eigenen Arbeitsplatz. „Das bißchen CO2“ [Zitat!] sowie die sozialen und gesundheitlichen Folgen in der Region spielen sie herunter oder leugnen sie ganz. Dabei ist die Lage eigentlich ganz eindeutig:

– Strom Braunkohle erzeugt etwa 4 Mal so viel CO2 wie Strom aus Erdgas.

– Die Kohlestäube aus den riesigen offenen Gruben sind Ursache vieler Atemwegserkrankungen

– Die Umgesiedelten Menschen werden vielleicht Finanziell entschädigt. Ihre Heimat und ihre Wurzeln verlieren sie aber.

Die Polizei hat einen Aktivisten festgenommen. Er sitzt in Handschellen vor der Minna. Bina leistet Beistand.

immer wieder werden wir gefragt, ob das mit uns gut gehen wird in der enge des bullis über so lange zeit.

die frage ist interessant.

wir machen das ja nicht zum ersten mal. so oft sind wir mehrere wochen in irland oder auf korsika gewesen. daher haben wir erfahrung damit, wie wir auf engem raum umeinander herum kommen.

während einer im waschbecken steht und sich wäscht, muß der andere eben  draußen warten.

während michel akkordeon übt, liege ich hinter ihm auf dem bett und lese.

ich kümmere mich um den abwasch, derweil geht michel wasser nachladen.

im laufe der jahre haben viele gegenstände ihren festen platz bekommen. das waschzeug, klopapier, literatur, klamottenkisten haben immer ihren festen platz.

das erleichtert das räumen und die orientierung.

und wir machen natürlich auch sachen getrennt. im rijksmuseum hat der herr allein seine tour durch die kolonialzeit gemacht, während ich mich in der nachtwache verlor. hinterher haben wir uns wieder getroffen, miteinander darüber geredet und sind gemeinsam bierchen trinken gegangen.

ich stelle mir viel mehr die frage, wann wohl das erste mal kommt, an dem ich denke: ‚ich könnt jetzt auch wieder nach hause fahren‘ und wie ich dann wohl damit umgehe.

Und wann ich zum ersten mal nicht mehr irgendwie radebrechen möchte und die schnauze voll habe von meinem eigenen englisch und dessen grauenhafter grammatik.

Lemgo – Bulli wird repariert

wir vertreiben uns die zeit (montag und dienstag) in lemgo.ein kleines, etwas verschlafenes, aber durchaus hübsches städtchen.

die große frage des tages: welche geschichte steckt hinter der gestohlen tonne, dem kanzlerstreit und dem zu diesem thema gestalteten brunnen am ende der fußgängerzone?

wir halten uns lesend im cafe auf, am nächsten tag in der bibliothek und haben eine gute zeit.

schlafen tun wir im bulli in der werkstatt. auch hier gibts ungemütlichere orte.

Bina kocht Abendessen im Bulli in der Werkstatt

Fest Bauwagenplatz

wie lieb.
da wir von der hosüne nicht weg können, kommt die ehemalige arbeitskollegin von michel nebst gefährte samt eigentlich bei ihnen vorgesehenem essen eben zu uns.
was für ein schöner abend mit euch beiden!
weiterer mitnahmeeffekt: party auf dem bauwagenplatz in oldenburg, eine schöne veranstaltung.
ich darf mal wieder meinem hobby frönen: arbeit in einer küche unter schwierigen bedingungen.
eine volxküche braucht immer hilfe beim schnippeln.

Ich kenne kaum jemanden mehr auf dem Platzfest. Aber ich treffe F…, eine meiner liebsten Exfreundinnen, wieder, und wir Drei verbringen Nachmittag und Abend mit langen und guten Gesprächen.
Cool ist das Flexrennen. Verschiedene Teams treten mit selbstgebauten bemannten oder unbenannten Fahrzeugen auf einer Strecke von ca. 40 Metern gegeneinander an. Soweit halt ein langes Verlängerungskabel reicht. Es werden unter anderem Zeit, Kreativität und Bestechung der Jury bewertet. Das ganze ist wirklich unterhaltsam und nachahmenswert.