Sonntag 25.1.26



wir sind wieder in nicosia, denn wir beteiligen uns an der palästina-demo von ‚unitied for palestine‘.
spaß macht es. nur das eis, was michel vor der demo spendiert schmeckt noch nicht.
bevor wir losgehen schauen michel und ich noch schnell bei der ukraine-kundgebung vorbei, die in unmittelbarer nähe vor unserer kundgebung stattfindet. es ist schön, die ukrarainische hymne mal wieder zu hören.


united for palestine organisiert mit uns auch die vorführung einer slideshow.
wir brauchen uns um nichts zu kümmern. wir müssen nur den texte und bilder zusammenstellen. sie kümmern sich um ort und ankündigung auf den social media-kanälen, um das drucken der aushänge und um deren verteilung.

das ‚yalla‘ ist eine netter ort dafür, wo wir auch alles vorfinden, was wir brauchen. eine leinwand, projektor, soundsystem.
kleinigkeiten zwischendurch:
wir kommen immer häufiger an pro-palestina-graffitos vorbei:


die bulli-spüle leckt und michel darf mal wieder mcgyver spielen.
dieses mal hilft keine büro-klammer, sondern nur eine gehörige menge silikondichtung.



und wir kehren immer mal wieder im hoi polloi auf ein bier oder mehr ein, wo wir den betreiber simon kennenlernen, der gesteigerten wert darauf legt, ein poster von unserer veranstaltung aufhängen zu können.
das yalla wird wohl voll werden. hilfe, ich werde nervös!!!!!!
wir schauen auch in diese music-bar am ledra-palace hinein, die uns so oft mit ihrer live-musik nicht recht schlafen läßt. aber der laden wirkt so steril-schick und unsympathisch und die bedienungen finden uns wohl auch eher seltsam, das wir unser angebrochenes bier nehmen, das wir an einem unauffälligen seitentisch serviert bekommen und lieber zum bulli gehen.
wir versuchen, zwei briefe nach deutschland und irland abzuschicken und brauchen dafür ein postamt.
aber mitnichten verkauft jedes postamt auch briefmarken! wir versuchen es an zwei ämtern, werden aber weggeschickt, sie hätten kein briefmarken-verkaufs-system. keine ahnung, was die sonst machen, denn im hinteren teil des raumes sehen wir kistenweise frankierte briefe.
das dritte amt wird uns genannt. das liegt zum glück in der nähe von unserem lidl, wo wir immer einkaufen und dort bekommen wir endlich was wir brauchen.
verstehe einer dieses system…..
außerdem haben wir mal wieder caravan-gesellschaft auf unserem parkplatz.
zwei familien aus deutschland mit womo-oldtimern und ein womo aus russland haben es bis hierher geschafft. mit der einen familie kommen wir ein bisschen in kontakt und sie wird mit reise- und unternehmungstips versorgt.
und wenn ich denke, wir sind im bulli mit unserer ausstattung wirklich luxuriös aufgestellt, dann ist diese familie superluxuriös, die haben sogar eine BROTBACKMASCHINE dabei. und die mutter ist grade dabei eine torte zu backen! mit geschmolzener schokolade oben drauf! ich fasse es nicht.
überhaupt treffen wir viel mehr wohnmobile als 2017/18. mal kommt uns eines auf der straße entgegen, dann steht eines aus süddeutschland am weg einer wandertour, von der ich noch erzählen will. (wir schreiben diesen blog ja immer im nachhinein…)
dann geht auch unser deutscher spiritus zu neige und wir klappern super- und baumärkte und farbenläden nach derlei ab. aber ohne erfolg. ich werde mich mit gaskartuschen und unserem trucker-kocher begnügen, wenn die letzte flasche leer ist.
