Fest Bauwagenplatz

wie lieb.
da wir von der hosüne nicht weg können, kommt die ehemalige arbeitskollegin von michel nebst gefährte samt eigentlich bei ihnen vorgesehenem essen eben zu uns.
was für ein schöner abend mit euch beiden!
weiterer mitnahmeeffekt: party auf dem bauwagenplatz in oldenburg, eine schöne veranstaltung.
ich darf mal wieder meinem hobby frönen: arbeit in einer küche unter schwierigen bedingungen.
eine volxküche braucht immer hilfe beim schnippeln.

Ich kenne kaum jemanden mehr auf dem Platzfest. Aber ich treffe F…, eine meiner liebsten Exfreundinnen, wieder, und wir Drei verbringen Nachmittag und Abend mit langen und guten Gesprächen.
Cool ist das Flexrennen. Verschiedene Teams treten mit selbstgebauten bemannten oder unbenannten Fahrzeugen auf einer Strecke von ca. 40 Metern gegeneinander an. Soweit halt ein langes Verlängerungskabel reicht. Es werden unter anderem Zeit, Kreativität und Bestechung der Jury bewertet. Das ganze ist wirklich unterhaltsam und nachahmenswert.

Oldenburg – Bulli Kaputt

Wir haben ja von Anfang an fest damit gerechnet, dass Bulli uns auf unserer Fahrt kaputt gehen würde. In unserer Vorstellungen war es immer in exotischen arabischen Beduinendörfern.

Doch die Realität sieht anders aus: Oldenburg! (OK wir sind mit unserem Dänemarkabstecher schon über 1200 km gefahren… aber trotzdem…)

Immerhin sind wir auf der Hosüne (bei Huntlosen, bei Oldenburg) einem tollen Ökoprojekt mit gemeinschaftlichen Ansätzen. Es gibt deutlich schlechtere Orte zum Liegenbleiben. Der zum Projekt gehörende KFZ-Betrieb macht uns unseren „Gefährten“ jetzt soweit klar, dass wir zu unserer Stammwerkstatt nach Lemgo (wäre bei Bielefeld – wenn selbiges existieren würde) fahren können.

SUPER VIELEN DANK AN DEN SCHRAUBER UND DIE MENSCHEN AUF DER HOSÜNE! Für die unkomplizierte Hilfe in wirklich allen Dingen!

Wir gehen jetzt erst einmal in die Sauna und morgen auf das Platzfest der Wagenburg, die Michel vor 20 Jahren mal mit durchgesetzt hat. (Dabei hab ich einen persönlichen Rekord aufgestellt: 4 Festnahmen in 24 Stunden!)

Und sonst…

  • Wir haben Michels Eltern besucht. War schön und seltsam die Füße wieder unter ihren Tisch zu stellen. Im elterlichen Zuhause ist man sein Leben lang Kind.
    aber bina genießt es, nicht für die mahlzeiten hauptverantwortlich zu sein.
  • Wir fragen uns, ob unser Schleswig-Holstein noch alle beisammen hat. Der Wahlspruch „Der echte Norden“ wirkt nicht sehr überzeugend, wenn man aus Dänemark kommt und an der Grenze mit „Willkommen im echten Norden“ empfangen wird. – „Geographie 6! Setzen!“
  • Uns ist zum ersten Mal massiv aufgefallen, wie leer gefegt und naturbefreit Dänemark ist. Riesige Monokulturen. Kaum Wälder oder Blumen. Auch nicht in den Gärten der Häuser. Keine Schmetterlinge. Sonstige interessante Insekten weitgehend Fehlanzeige. Wenig Vögel und Vogelarten. – Da ist selbst Deutschland deutlich kleingliedriger, artenreicher und interessanter.

Dänemark

zunächst rømø ein wunderbarer tag am strand mit der besonderheit, daß man direkt auf den strand fahren kann.
es ist windig bis stürmisch, aber bis auf einen kräftigen schauer bei unserer ausgiebigen strandwanderung sonnig.
leider reißts mir beim markise-einrollen die stangen aus den händen und irgendetwas bricht. michel muß sich das in den nächsten tagen anschauen, ob er das reparieren kann.

Kleiner Bulli in großer Landschaft.

Ja ich kann es reparieren! (Und fühle mich dabei wie MacGyver.)

Dann folgen zwei Wochen Urlaub auf dem Bauernhof mit Freunden. Wovon wir hier weder einen Bericht noch Bilder einstellen. – Jeder hat ein Recht auf Privatsphäre. Nur so viel: Es war umhauend!

 

 

Haithabu

Unsere Grand Tour beginnt! Am Freitag 28. Juli 2017 um 19.20 Uhr fahren wir los… und kommen erstmal nur bis zu unserem Lieblingspub (dem Irish Rover in Hamburg) wo wir 2 bis 3 Pint Guinness trinken (oder auch eines mehr…). bina hat am nächsten Tag einen Kater. Und so kommen wir erst am Sonntag nach Haithabu.

wenn dieser blog schon so heißt, müssen wir dort auch hin. das wollten wir ohnehin immer schon mal.
es lohnt sich allemal, auch wenn die ausstellung wegen umbau grad geschlossen ist und an der aktuellen ausgrabung grad keiner buddelt.
das kleine freilichtmuseum mit seinen handwerkern, denen ich stundenlang zuhören kann und den vielen schwalben unter den strohdächern ist interessant gemacht. der audioguide ist eine gute ergänzung.

wir waren nicht die einzigen gäste, auch wenns so aussieht.

Rungholt

eigentlich sollte die zweite Station unserer Reise  eine wattwanderung nach rungholt sein. von nordstrand aus.
wo wir doch schon durch schleswig-holstein gondeln und ich die ballade von detlef von liliencron auswendig kann.
aber es finden die nächsten tage keine touren statt.
jooo…, sagt einer der wattführer auf telefon
ische nachfrage, vielleicht am wochenende….
na, dann eben nicht und daher fahren wir weiter.

Dabei haben wir Wochenende – und Hochsaison!